
das letzte halbe Jahr ist viel passiert.. im neuen Jahr wird es hier wieder regelmässig weitergehen
Haaach, sind Einzelkinder toll. Ich will nie wieder nörgelnde Einzelkindeltern hören. Unser lieber Liam kam eine Woche in den Einzelkindgenuss. Sein, mitten in der Pupertät steckender, immer nörgelnder, Computer spielender Bruder wollte Ruhe und kakerlakierte sich mit seiner kleinsten, immer kreischenden- ich- will- aber- nicht- Schwester bei meinen grandiosen Eltern für eine Woche auf dem Campingplatz ein.
Erstaunlich finde ich immer wieder, dass alle Menschen der Welt meine Kinder fantastisch finden, großartig, lieb, nett, lustig und überhaupt nicht anstrengend. Alles normal…..Hallooooo???? Sprechen wir von den Kindern, die ich bei mir beherberge? Die Kinder, die 2 min nach dem Aufstehen Romane texten!? Die Kinder, die rigoros gegen alles sind? Die Kinder, die Entspannung langweilig finden und nach 5 min untätigem sitzen unerträglich werden?
Wir genossen eine Woche ohne Streit, ohne Hektik, ohne Großeinkäufe. Wir genossen absolut entspannte, ruhige Morgende in unserem Haus. Endlich konnte ich mich auf die Natur einlassen, Vögel, die Morgensonne, entspanntes im Garten liegen. Kein Kind, was ständig zu den Nachbarn flitzt, niemand, den man vom PC wegholen muss um danach nur Gemaule zu ertragen. Meine liebe Mama dagegen hatte eine super tolle Woche mit ihren beiden SOOOOO lieben Enkelkinder. Sie genoss alles, was ihr in Form von Kinderleben geboten wurde. Endlich hatte sie, wie meine Kinder auch, jemanden, der gleich nach dem Aufstehen anfängt zu plappern.
Was taten wir wärend der Tage, die wir frei hatten? Wir fuhren zum Baden ins Waldbad. Wen hatten wir im Auto mit an Bord? Unseren Sohn plus seine Freunde……..An einem Tag? Nein an jedem! Bei Schlafbesuch setzte ich mich dann aber durch
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Mama, ich danke Dir, dass Du so bist wie Du bist. Ich wünsche mir, dass ich vielleicht einen kleinen Teil Deiner Belastbarkeit geerbt habe.
Liam ist stolzer Besitzer einer: “Weitentfernungsdefizitpistole…”
– sprachs und gab 20,- Euro für eine Wasserkanone aus, die sein Papa auch gern hätte, und sich beim auspacken schon nicht bremsen konnte
Ich denke, unsere Katze benötigt eine EIGENE Seite. Da denkt man, die Katze aus dem eigenen Haushalt kann nicht so doof sein…..Doch, doch, doch, immer und immer wieder. Es war keine Pappel, es waren keine 15 Meter! Es war eine alte Eiche und die Katze, duch welche wir bereits mehr Nachbarn kennen lernten, als wir je wollten
, saß 10 Meter hoch und 5 Meter weiter im Geäst. Da sie dieses Mal niemand retten konnte, die Leiter so sehr quietschte, so daß sie -ja- super- noch mehr nach oben preschte, gaben wir auf und unterhielten uns mit der Nachbarin am Ende des Gartens. Bevor wir uns entschlossen den Weg nach Hause anzutreten und der süßen, kleinen, lieben Mietzekatze ihrem Schicksal zu überlassen, es sollte ja warm werden, und die einzigen Bewohner des Baumes streitende Elstern mit Eichhörnchen waren, warfen wir noch einen letzten Blick zum Baum und…..oh….Wunder……sie kämpfte sich cm um cm die Eiche hinunter.
Über die Art des kläglichen miauens ist nicht viel zu sagen, außer, dass sie auf dem ganzen Weg zum Boden klagende Laute von sich gab. So nach dem Motto: ” Nein, nein, nicht weg gehen! Lasst mich nicht allein! Ich komm schon! Ich komm schon! Wartet, wartet, ich schaff das. Seid ihr noch da? Nicht weg laufen! ” Sie liegt mit Papa auf dem Sofa
und verarbeitet hoffentlich das heute erlernte.