Auweia. Mein Mann sitzt momentan in der Neurologischen Notfallaufnahme unseres Klinikums. Es ist natürlich immer der beste Zeitpunkt für solche Tage. Wieso passieren solche Dinge eigentlich nie (!!!!) an Tagen, an denen man nichts vor hat. Wieso immer dann, wenn es überhaupt nicht passt. Man “ungeschminkt” ist, man gerade weg wollte, die ollsten Klamotten an hat, es spät am Abend ist, oder wie bei uns : Es ist Samstag, mein Sohn hat heute Weihnachtsfeier, sie wollten ins Kino. Mein Mann und der große Bruder hatten sich mit angemeldet, danach Fußmarsch zum Essen. Nun ist es so, dass die Jungs mitgenommen werden mussten, ohne Papa. Ich sitze abrufbereit mit Dina zu Hause, und mir ist ganz schlecht. Mein Mann meinte heute Morgen so GANZ NEBENBEI, er hätte ein Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte. So ein picksen, als hätte er zu lange auf der rechten Seite gelegen. Wenn er sich über die Wange streicht, fühlt es sich so an, als hätte er eine Schüfwunde. Diesen Zustand bemerkte er vor 3 Tagen das erste Mal. Allerdings nur hinter der unteren Hälfte des Ohres.
“ICH WÄRE GERN GANZ ENTSPANNT”………Ich wünsche ihm und uns, dass es sich nur um eine Verspannung handelt. Ich möchte jetzt auch nicht hin und herdenken.
Nur ganz kurz: Dinchen wird immer angenehmer. Damit meine ich pflegeleichter. Sie kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen und wieder zurück. So kommt sie manchmal an Stellen an, die nicht ganz so bequem für sie sind. Dina benutzt mehr und mehr ihre Hände. Das erleichtert unseren Alltag ungemein, da sie nicht mehr so sehr auf mein Bespielen angewiesen ist. Sie bekommt nur noch am Vormittag und in der Nacht die Brust. Am Abend übe ich mit ihr das Einschlafen ohne Brust, was ihr wirklich nicht besonders gut gefällt.
Dina brabbelt mit mam-Lauten,baba-Lauten und rollt die Zunge. Wenn sie schimpft, fliegen die Laute schnell und energisch durch den Raum…..mit 6 Monaten.
Wir sind in einer Phase, die phantastisch ist. Mein Mann und ich streiten kaum, sind entspannt und freuen uns über uns…klingt etwas blöd, ist aber genau so. Wir genießen unsere gemeinsame Zeit und freuen uns aufeinander. Jedenfalls empfinde ich es so. Was man von unseren Söhnen manchmal nicht behaupten kann. Aber das scheint alles noch normal, so sagt man mir.
Man ist das anstrengend! Meine kleine Lady ” Dina die Diva “, schläft ja bekanntlich nicht so gern, weil man dann ne Menge verpassen könnte. Ist ja auch so viel los so zu Hause
…..Sie schläft im Kinderwagen, aber wehe sie ist wach. Sie schläft problemlos im Maxi-cosi, was mir zeigt, dass es geht. Zu Hause, also in ihrem Bett schläft “Prinzessin” niiiiiiiiiiiiiicht ohne iiiiiiiiiiiiihre Bruuuuuuuuuuuuuust!!!! Nun bin ich dabei nur noch Vormittags zu stillen. Angefangen habe ich, ihr am Abend etwas Festeres zu geben, um mehr als 1,5 Std schlafen zu dürfen. Klappte natürlich nicht. Also bekam sie am Mittag eben Mittag. Immer noch keine Veränderung. Nun habe ich aufgehört am Nachmittag zu stillen. Heeeeyyyyyy sie schläft (an der Brust ein) bis um Eins, und kommt dann erst wieder um fünf. Damit kann ich super leben. Ich hätte jetzt allerdings nur noch gern, dass sie allein im Bett -einschläft- und nicht an ihrer/meiner Brust. Dina ist jetzt 6 Monate. Wenn sie 7,5 ist, möchte ich wieder kleine Kinder betreuen. Sie kann mit, nur ich kann sie nicht stillen und auf andere Kinder aufpassen. Also muss sie ohne meine Hilfe einschlafen können. DAS WIRD JETZT TRAINIERT ! Sie liegt im Bett und weint, und weint ganz bitterlich. Am Anfang gehe ich raus, gebe ihr vorher einen Kuss, damit sie weiß, aha jetzt geht Mama. Sie soll es ja realisieren. Dann lasse ich sie 5 min weinen, gehe rein, rede mit ihr, streichel sie, küsse sie, beruhige. Ein Kuss und wieder raus. Das 2.Mal 5 min raus…..und noch ein drittes Mal. Wenn ich ein 4.Mal rein gehe, bleibe ich drin. Ich nehme sie allerdings nicht hoch. Meine Hände ruhen beruhigend auf ihrem Körper und ich rede leise mit gaaaaaaanz vielen “ppppppsssssssttttttts”……..Heute ist sie das 2.Mal so eingeschlafen. JUBEL!!
Man muss, finde ich aufpassen, weil auch die babys vom Weinen Hunger, Durst und Kopfschmerzen bekommen.
Liam war krank. Er war so krank, dass ich ihn nicht zur Schule schickte. Normalerweise gibt es das bei uns nicht, dass die Schule wegen etwas Grippe ausfällt. Aber in unserem Fall blieb uns keine Wahl. Er konnte am Abend vor Husten kaum einschlafen, geschweige denn durch. Seine Augen sahen aus, als hätte er 7 Stunden am Stück in die Röhre geschaut. Er war schlapp, ging von allein ins Bett, hatte keinen Hunger auf gar nichts und leidete -SO- vor sich hin. Normalerweise freuen sich alle Kinder, wenn sie ihre allnachmittäglichen Verpflichtungen ausfallen lassen dürfen. Nicht so mein Sohn. Dazu muss ich sagen, dass er nichts anderes macht, außer Fußball spielen, und PSP. Er ist Torwart und verhalf seiner Mannschaft zum ersten Platz in Stadt und Landkreis…….mit NULL Gegentoren. Sie selbst schossen in dieser Seson 28 Bälle in den gegnerischen Kasten. Das macht mich als MAMI natürlich wahnsinnig stolz.
Nun war es so, dass ich meinen lieben Sohn wegen Krankheit nicht zum Training ließ. Was ihn mehr als nur wütend machte. Schließlich ist es sein Körper (er ist 7 Jahre! ), und über eben diesen kann -ER- bestimmen! Und -ER- geht auf jeden Fall zum Training, egal was ich dazu sage………Tür zu und Geheule……etwas beruhigt: Er muss Fußball spielen, er braucht das. “Nicht wenn Du krank bist!” “IIIIIIIIIIch kaaaaaann ohne Fußball nicht leeeeeeeeeeeben, und gesund werde ich dann aaaaaaaauch nicht!” OK.
Eine Weile später sehe ich, wie er seine Fußballsachen aus der Komode holt, sich umzieht und wieder ins Bett geht. Wenn er schon nicht zum Fußball darf, will er wenigstens die Sachen anhaben um zumindest ein bisschen Fußballgefühl zu haben.
Wenn das kein Fußballspieler mit Leib und Sehle ist……….