Wellness bei den Eltern

Am 9. November 2009, in Kinder, von admin

Haaaaaach……war das schöööööönnnnnn. Meine drei Männer, die, die nur Fussball im Kopf haben, ließ ich zu Hause…und ICH fuhr nur mit meiner Tochter zu ihren Großeltern, die seid meiner Geburt meine Eltern sind :-) . Mein Vater feierte etwas zu viel, aber dies sollte meine Mutter und mich nicht stören, wir ignorierten ihn Phasenweise einfach gekonnt. Meine Mutter ist keine Kittelschürzenträgerin, auch keine Dauergewellte, keine Emanze und kein bisschen konservativ. Sie 58 Jahre alt, super modern, immer gestylt und gut riechend. Was man von vielen Frauen nicht behaupten kann. Man muss nicht immer schön sein, aber doch bitte gepflegt! Allerdings hat meine liebenswerte Mutter ein Riesenlaster: sie ist ein Workaholic. Sie kann keine 5 Minuten in einer Position verharren. Sie hat ständig das Bedürfnis etwas tun zu müssen. Es gibt soooo viele Dinge zu erledigen, und alles muss gemacht werden. Am wohlsten scheint sie sich zu fühlen, wenn sie sich für Andere die Füße abrennt. Man hat den Gedanken an eine Tomate nicht ganz zu Ende gedacht, flitzt sie los und holt “10″, die sie dann noch selbst kleinschneidet und würzt. Eigentlich tut ihr das bestimmt nicht immer gut. Aber dieses Wochenende tat es mir verdammt gut!!!!! Ich war so schnelllebig in den letzten Wochen, dass ich ernste Probleme mit einen Gang weniger hatte. Es gab überall alles mit noch weniger Zeit zu tun. Ich schaffte nichts und tat doch so viel. ICH brauchte Wellness!!! Und das hatte ich…..von Freitag bis Sonntag bei meiner lieben umsorgenden Mama. Meine Männer verbrachten die Tage in den Sporthallen, am Fernseher, bei McDonalds, dem Pizzamann und in unserem Schlafzimmer. Jaaaaa haaaaaa…..im Schlafzimmer! Mein Mann hatte nämlich die grandiose Idee unser Schlafzimmer umzuräumen. Ich vermisste drei Pflanzen und hatte schon böse Gedanken im Kopf und Rachepläne……Ich fand sie in unserem “neuen” Schlafzimmer wieder.Wie süüüüüß!!!!!! So können Männer also auch sein…neben Fußball und Internet.

Wie dem auch sei, ich hatte so ein entspanntes Wochenende, dass ich locker ein Wochenende im Monat damit verbringen könnte, mich von meinen Eltern verwöhnen zu lassen. Wir waren zusammen, und ich wurde jeglicher Pflichten entbunden. Wir waren in der Stadt, haben meinen Opa besucht, waren spazieren, entspannt gegessen, soweit dies mit meiner Tochter machbar war :-) . Am Freitag, gegen 21 Uhr, bereitete meine Mutter das Essen für morgen vor und nebenbei wurde noch ein Kuchen gebacken, mit mir geredet und Wein getrunken…DAS alles sehr entspannt. Ich wäre im Chaos versunken. Als ich am Sonntag auf dem Weg nach Hause war, wurde mir erst einmal bewusst, wie schnell bei uns gelebt wird, und wie entspannt es doch zugehen könnte. Komisch, meine Mutter saugt all die Energie auf, die wir verströhmen und ich wäre froh, wenn bei uns etwas mehr Ruhe einträten würde.  Tja!. Danke für das Bemuttern bei Muttern:-) . Schade das 200 km so verdammt viel sind.