Nachdem wir unsere Mietze aus einer Pappel, in einer Höhe von 15 Metern befreien mussten, weil sie dort von Nachbarn 24 Std beäugt wurde, dachten wir, hätte sie daraus gelernt. Die darauffolgenden drei Tage gehörten ihr, ihrem Schlafplatz und dem Futter. Sie war so entkräftet, dass sie mir schon wieder leid tat. Über 24 Std in einer Astgabel zu krallen, sich nicht hinunter zu trauen, nichts zu essen, nichts trinken, sich unablässig die Sonne auf den Pelz brennen lassen und nicht schlafen, ist, so sollte man glauben, eine Lektion fürs Leben.
Unsere Katze lernt nichts dazu. Gestern mussten wir sie aus eine Eiche unserer Nachbarn retten, weil sie wieder auf einen Baum Musste und in “nur sechs Meter” schier Panik bekam. Es wäre alles nicht so schlimm. Sechs Meter sind zu schaffen, wenn diese dicke Eiche nicht eines schönen Tages von einem Blitz gespalten worden wäre und einen drei Meter langen Riss in das Bauminnere offenbahrte. Mein Mann schaffte es.
Aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh……………………….Ich wollte ja nie eine Katze, aber seid dem wir unsere Lishy haben, will ich nie mehr in meinem Leben ohne Katze sein. Jetzt ist sie schon wieder weg. Das erste Mal hat sie sich vier Häuser weiter verirrt, und schwirrte dort auf dem Grundstück drei Tage lang umher, bis wir sie Sonntag Abend, halb zehn, völlig durchnässt und verwirrt aus ihrer Zwangslage befreiten. Sie hatte nie eine Mama, die ihr zeigte, wie man am Besten wieder von Bäumen klettert, über Zäune springt, von Schuppendächern kommt, nicht von Häusern springt………..somit sind manche Situationen für uns sehr kribbelig. Sie hat den tollsten Charakter, ist das liebste Wesen und einfach nur zauberhaft, aber eben absolut sensibel, ängstlich und manchmal eben hilflos. Und ausgerechnet diese kleine, unsere verkuschelte Lishy ist heute schon wieder nicht zu Hause angekommen. Aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh…………….immer wenn Regenwetter ansteht !!! Gut, wir haben Ende April…und die Temperaturen sind wie im Juni, aber trotzdem gibt es nur drei Orte die sie für sich als ihren Katzenschlafplatz auserwählt hat: Liams Bett bevorzugt, da schön hoch und ungestört, neben meinem Bett, da nicht einzusehen und last but not least das Fußende meines Bettes. Ich kann sie mir beim besten Willen hinter keinem Schuppen, unter Brettern oder zwischen diversen anderen Dingen versteckt vorstellen.
Wir haben von Freunden ein Smart Trike bekommen. Das ist der Mercedes unter den Dreirädern.
Unser Buggy ist abgeschrieben, das Laufrad steht still an der Hauswand, das alte Dreirad rostet und der Roller ist ab jetzt auch unbrauchbar. Vielen herzlichen Dank noch mal
.
Hätten wir gewusst, dass unser Dinchen mit so wenig zufrieden ist, hätten wir alle anderen Spielsachen bei ihren Besitzern gelassen
. Nicht nur sie wird damit von uns umhergefahren, sogar unsere Nachbarn, leihen es sich jeden Tag für den Weg zum Spielplatz aus. Wir fahren damit sogar in die Stadt, weil man mit der Lenkstange, plus Tasche, nicht nur schieben, sondern auch wirklich richtig lenken kann. Das Beste ist, dass Dina nicht so schnell da raus kann, weil sie für solche Zwecke in dem einzurastenden Kindersitz platziert wird. Wenn wir ihr zu schnell werden, stellt sie ihre Füße auf die Fußstützen. Seid dem wir dieses 3 in 1 Dreirad haben, finden bei uns sogar Rennen statt. Unser lieber Liam ( habe ich erwähnt, dass er bereits 9 Jahre alt ist?) fährt mit diesem Ding und anderen Freunden um die Wette. Und ich muss zugeben, unser Dreirad ist das Beste. Danke noch ein Mal an unsere lieben Freunde. Kauft ruhig weiter so tolle Sachen, wir nehmen alles
Wir haben uns überreden lassen
. Normaler Weise gibt es größere Geschenke nur zu den dafür vorgesehenen Anlässen, wie z. B. Ostern, Weihnachten, Nikolaus, Geburtstag, Namenstag, Zeugnistag, Valentinstag, Regentag, Omatag, Urlaubsalltag
also: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Nein, im Ernst!
Normalerweise lassen wir brav alles liegen, bis der liebe Papa es eine Woche vor dem großen Ereignis nicht mehr aushält, und schon die eine “Kleinigkeit” unbedingt loswerden muss: ” Hätte er doch in einer Woche eh bekommen.” – durchladen und abfeuern, aaaahhhhhh….Ich hasse solche Momente. Als Mutter will man natürlich das Kind an solchen Tagen mit allem überraschen, womit es überhaupt nicht rechnete ( oder doch?). Aber egal, wir gönnten uns keine Modelleisenbahn, aber so etwas ähnliches, und in der Handhabe viel besser. Ich dachte bis dahin immer, mein 14- jähriger Sohn existiert nur noch am Computer, aber NEIN, selbst ER baute diese geniale Bahn von tomica ( TOMICA MegaSet
) mit auf. Das tollste ist, dass sogar unsere hochexplosive, kleine Dina der Bahn verfallen ist. Am Samstag schliefen wir alle, wie die halbe Welt eben noch um 7:00 Uhr morgens, als sie sich ins Wohnzimmer schlich und ungelogen -eine komplette Stunde- mit der Bahn spielte, OHNE sie kaputt zu machen. Einige Lämpchen waren draußen, aber die waren schnell wieder rein gesteckt.